Steinplatz Berlin – Rückblick 2021

In Kooperation mit anliegenden und weiteren Institutionen organisiert das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf seit 2019 in der Freiluftsaison monatlich eine öffentliche Veranstaltung auf dem Steinplatz, die sich mit Bühnenprogramm, Informationsständen, Diskussionsrunden und/oder Ausstellungen einem gesellschaftspolitisch relevanten Zukunftsthema widmet und den Institutionen Gelegenheit bietet, sich zu präsentieren.

Public Paintings auf dem Steinplatz auf mobilen Plakatwänden

20. März – 09. April 2021

Zum zweiten Mal realisierten Student*innen der Akademie für Malerei Berlin ihre Entwürfe auf mobilen Plakatwänden auf dem Steinplatz. Dabei stellten sie sich den Herausforderungen, die das große Plakatwandformat sowie das Malen unter freiem Himmel und im öffentlichen Raum mit sich bringen. Für Vorbeigehende wiederum bot das Projekt die Möglichkeit, das Entstehen eines Bildes zu verfolgen. Es gab dazu tägliche Malaktionen bis zum 31. März in der Kernzeit von 14 bis 17 Uhr, Outdoor-Vernissage am 31. März um 17 Uhr. Die Bilder wurden bis 9. April auf dem Steinplatz ausgestellt.

 

Ein Projekt von Studentinnen und Studenten der Akademie für Malerei Berlin. Realisiert wurden 4 Entwürfe auf insgesamt 4 verkleideten Bauzäunen. Hier sehen Sie die Ergebnisse, und Fotos der Vernissage unter strengsten Hygienerichtlinien:

Open-Air-Fotoausstellung „Das Verschwinden der Mauer“

18. März – 19. April 2021

Fast 30 Jahre prägte die Mauer das Berliner Stadtbild und symbolisierte die deutsche und europäische Teilung. Wie veränderte sich das Bild, als Grenzübergänge öffneten und Wachtürme, kilometerweise Beton und Stacheldraht verschwanden? 60 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer zeigt die temporäre Fotoausstellung ausgewählte Bilder, die das Verschwinden der Mauer dokumentieren. Die zweisprachige (D/E) Ausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. wird von der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE)/Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gefördert. Die Ausstellung bietet eindrucksvolle Perspektiven aus der frühen Phase nach dem Mauerfall auf und durch das Grenzgebiet, das immer durchlässiger wurde. 

 

Die Bilder des Fotografen Robert Conrad aus dem Archiv der DDR-Opposition zeigen Grenzübergänge, verlassene Bahnhöfe und Menschen aus West und Ost, die den einstigen Todesstreifen samt seiner Anlagen in Beschlag nahmen, immer mehr in ihren Alltag integrierten.

 

(Exhibition English/German)

 

For almost 30 years, the Wall shaped the Berlin cityscape and symbolized the division of Germany and Europe. How did the image change when border crossings opened and watchtowers, miles of concrete and barbed wire disappeared?60 years after the construction of the Berlin Wall, the temporary photo exhibition shows selected images documenting the Wall’s disappearance. The bilingual (G/E) exhibition of the Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. is sponsored by the SBNE/District Charlottenburg-Wilmersdorf.

 

Photographer Robert Conrad’s images from the archive of the GDR opposition show border crossings, abandoned train stations, and people from West and East who took possession of the former death strip along with its facilities, integrating it more and more into their everyday lives.

 

Das Opening fand statt am:
Do, 18. März 2021 – 11.00 Uhr mit:
Robert Conrad (Fotograf)
Oliver Schruoffeneger (Bezirksstadtrat)
Dr. Anja Schröter (wissenschaftliche Mitarbeiterin der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.)
Ort: Steinplatz/Charlottenburg in 10623 Berlin

 

Ein Ausstellungsprojekt der Robert-Havemann-Gesellschaft. Gefördert und präsentiert von der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung/Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf. Fotonachweis: Robert-Havemann-Gesellschaft/Robert Conrad/RHG_Fo_RoCon_5574.